European Fashion Award
Die Siegerkollektin des European Fashion Award von Melanie Gros
Die Jury des European Fashion Award – FASH 2008 – hat entschieden. Unter dem diesjährigen Motto „Attitude” zeichnete die Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) mit ihrem Preis umwelt- und sozialgerechte Mode aus.
Neue Stoffe und Schnitte, Second Hand und Recycling, Lieblingsteile und neue Arbeitsprozesse – damit haben die Preisträger in diesem Jahr die Jury überzeugt.
Fotoshow: Impressionen vom European Fashion Award
Melanie Gros (Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin) hat rechteckige Stoffteile zu Kleidern drapiert und so beim Zuschnitt 20 Prozent Abfall eingespart. Die jüngste Teilnehmerin erhielt für ihre anspruchsvolle Realisierung den 1. Preis.
3.Preis: Frauke Buschmeyer, Hochschule für Künste Bremen
Aus Stoffabfällen haben drei Studenten der Robert Gordon University in Schottland ihre wunderbaren Kleider geschaffen und damit den 2. Platz errungen. Frauke Buschmeyer hat Kleidungsstücke entworfen, die viele Jahre getragen werden – und damit Müll vermeiden. Die Studentin an der Hochschule für Künste in Bremen bekam dafür den 3. Preis. Neben den Hauptpreisen vergab die Jury Sonderpreise und Anerkennungen
Die Dokumentationen aller Siegerarbeiten werden in der graphischen Sammlung zur Kulturgeschichte der Mode und Kleidung, der Lipperheideschen Kostümbibliothek in Berlin, der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Der European Fashion Award wird seit 2005 jährlich von der SDBI ausgelobt und richtet sich besonders an begabte Design-Studenten aller Gestaltungsdisziplinen.
Für ihre richtungsweisende und zukunftsorientierte Arbeit wurde die SDBI selbst gerade von Bundesregierung und Deutscher Wirtschaft als „Ausgewählter Ort 2008” ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum European Fashion Award: www.sdbi.de
Text: Alexandra Doll
Fotos: Andi Frank/SDBI