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Edward Steichen (*27. März 1879, in Bivange, Luxemburg, † 25. März 1973, USA) gilt als einer der bedeutenden Modefotografen des 20. Jahrhunderts.
Bereits in seiner Jugend machte Steichen, der 1881 mit seiner Familie in die USA ausgewandert war, seine ersten Fotoaufnahmen. Mit seinen fotografischen Tricks und Experimenten machte sich der junge Edward Steichen schon bald einen Namen unter den Fotokünstlern. Seine Werke, die stark durch die impressionistische Malerei beeinflusst waren, signierte der Künstler selbstbewusst.
Um die Jahrhundertwende schloss sich Steichen den Pictorialisten an. Die Anhänger dieser neuen Stilrichtung vertraten die Auffassung, dass die Fotografie ein vollwertiges künstlerisches Ausdrucksmittel sei. Gemeinsam mit dem Fotografen Alfred Stieglitz eröffnete Edward Steichen 1905 in New York eine eigene Kunstgalerie (The Photo-Secession Galleries oder auch 291).
Im Ersten Weltkrieg widmete sich Steichen der Kriegsfotografie, die seine späteren Werke maßgeblich beeinflusste. 1923 bekam Steichen den Posten des Cheffotografen für die Modezeitschriften Vanity Fair und Vogue – und revolutionierte die Modefotografie: Von nun an waren die Modelle nicht länger bloße Schaufensterpuppen, sondern lebendige Charaktere. Edward Steichen war der erste, der für seine Aufnahmen eigene Szenerien arrangierte. Seine Zeit beim Condé Nast Verlag (1923 bis 1937) markiert den Höhepunkt Steichens Karrieren.
Im Zweiten Weltkrieg befasste sich Steichen als Leiter der Fotografieabteilung der US-Marine erneut mit der Kriegsfotografie. 1947 bis 1962 war er Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA).
Actress Mary Heberden, 1935
Courtesy Condé Nast Archive, New York
© 1935 Condé Nast Publications
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