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Geschichte der Mode
"Das einzige Gesetz, dem die Mode unterliegt, heißt: mit der Zeit gehen.
Der Zeitgeist prägt die Mode, so wie die Mode den Zeitgeist mit beeinflusst."
Aenne Burda
1975
Die fröhlichen Siebziger
Hippie-Feeling und Disko-Glamour

Gegen den Mainstream schwimmen, das Besondere herausfischen und seinem Outfit eine ganz individuelle Note verpassen – das war das modische Motto der Seventies. Die in den 60ern hart erkämpften Freiheiten wurden nun auch voll ausgelebt: Die Röcke wurden kürzer, die Tops knapper und die Hosen enger. Auch bei Farben und Mustern schöpfte man aus dem Vollen und kombinierte unbekümmert Blumenprints mit Streifen, Karos mit Pünktchen, psychedelische Dessins
mit folkloristischen Stickereien. Es gab nichts, was es nicht gab. Am experimentierfreudigsten waren die Anhänger der Hippie-Bewegung, auch Blumenkinder genannt. Sie steckten sich frische Blüten ins Haar, setzten die rosarote Brille auf, spielten Gitarre im Stadtpark und träumten dabei von „love and peace“, während die „Disco-Queens“ in paillettenbestäubten, hautengen Stretch-Kleidern viel Bein zeigten und die Tanzflächen der beliebten Großraumdiskotheken zum Glühen brachten. Mit Big Hair à la Farrah Fawcett („Drei Engel für Charlie“) und Glitzer-Make-up, versteht sich! Es gab also nichts, was es nicht gab und selbst im gediegenen Paris eroberten junge, unkonventionelle Designer die Fashion-Szene. Der Japaner Kenzo sorgte beispielsweise mit seinen fantasievollen Folklore-Röcken für Aufsehen und der junge Yves Saint Laurent entwarf knallbunte Neckholder-Overalls, die in die Modegeschichte eingingen. Klar, dass auch Mode-Zar Karl Lagerfeld revolutionäre Ideen in petto hatte: Er kleidete Frauen im „Tennis-Look“, einer Kombination aus Shirt und Faltenrock in Schneeweiß. Eine Idee, die übrigens auch burda aufgriff. Diesen und weitere Trends der 70er sehen Sie, nach einem Klick, in unserer Fotoshow!

Foto-Show
burda Modelle Frühjahr/Sommer 1975


DEMNÄCHST: burda Modelle 1980/1984


 
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